Status: VGV
Neubau Carl-Orff-Schule in Lingen
Das architektonische Gesamtkonzept schafft eine offene, klare und flexible Lernlandschaft. Durch robuste, nachhaltige Materialien, gute Orientierung und multifunktionale Räume entsteht ein Gebäude, das Lernen, Begegnung und Entwicklung gleichermaßen unterstützt. Die Architektur versteht sich dabei als pädagogisches Werkzeug, das Mitgestaltung, Eigenständigkeit und vielfältige Nutzungen im Schulalltag ermöglicht.
Das Herz der Schule bildet eine zusammenschaltbare gemeinschaftliche Mitte mit Forum, Bewegungs- und Musikraum sowie Mensa. Sie dient als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Veranstaltung und verbindet Alltag und besondere Anlässe zu einem lebendigen Raumkontinuum. Großzügige Blickbeziehungen und flexible Raumabschlüsse fördern Offenheit, Identifikation und eine lebendige Schulkultur.
Die Marktplätze sind gemeinschaftliche Lernbereiche mit angebundenen Lerngruppen- und Differenzierungsräumen. Transparente Strukturen ermöglichen Überblick und Austausch, während Rückzugsräume konzentriertes Lernen fördern. Jeder Marktplatz ist flexibel nutzbar, unterstützt unterschiedliche Lern- und Arbeitsformen und ist direkt an den Außenraum angebunden, sodass Innen- und Außenlernen sinnvoll miteinander verknüpft werden.