Erweiterung Bertha-von-Suttner Oberschule
Osnabrück

Die räumlichen Möglichkeiten erweitern und die Qualität der Freiräume wahren. Bestehende Raum- und Blickbezüge erkennen und integrieren.

Die Setzung des Neubaus denkt das bestehende Ensemble weiter und komplettiert die Straßenflucht entlang der Gottlieb-Planck-Straße.
Ein präziser und gleichsam geschützter Schulhof entsteht.

Ruhige, differenzierte Freibereich werden ebenfalls vorgeschlagen. Sie fungieren als Freiluft-Atelier und werden als frei interpretierbarer Außenraum entworfen.

Neubau und Bestand werden innenräumlich als fließender Übergang verstanden und als eine Raumeinheit ausgebildet.

Die Kreativräume mit Ausstellungsflächen sind das Bindeglied zwischen Bestand und Neubau. Sie sind Ort der Kommunikation und unterstreichen den öffentlichen Bereich des Hauses. Absicht der Verfasser ist es die Flurbereiche, der Raum dazwischen, durch geschickte Aufweitung als kommunikative Raumschale zu entwickeln.

An Ihm gliedern sich in jeder Nutzungseinheit angemessene Eingangsbereiche an.

Dies wird in den Marktplätzen der einzelnen Cluster weitergedacht.
Eine zentrale Sitzstufenanlage verbindet die einzelnen Geschosse und Raumeinheiten.

Eine differenzierte Innenraumgestaltung erleichtert die Orientierung und verleiht den Räumen im Inneren Identitäten.

Die Konstruktion wird dem Bestand entlehnt und als hybrid Bauweise vorgeschlagen.

Status: in Planung
Bauherr: Stadt Osnabrück
Jahr: 2022-2025
BGF: 5.600 m2
Kosten: 14 Mio. €
Lph: 1-8 als Generalplaner